Die Themen: Konnektivität

Strategie

70 % aller Strategien entfalten keine Wirkung. Weil erst die konkrete Verknüpfung der Strategie mit dem Unternehmen an sich, deren Operationalisierung, Kraft entfaltet kann. Genau, überlegt, den Anforderungen der Unternehmensarchitektur und den Menschen angepasst. Die Strategie festlegen können Sie selbst am besten: Sie kennen Ihr Unternehmen genau, mit seinen besonderen Kompetenzen und Marktanforderungen. Aber was bedeutet eine veränderte Strategie für wen und wie? Welche Prozesse müssen sich ändern? Was muss an der Organisation angepasst werden? Welche neuen Daten werden benötigt? Insbesondere in Unternehmen, die durch Wachstum, Neuausrichtung oder M&A-Transaktionen kritische Grenzen überschreiten, ist diese Operationalisierung in der Realität entscheidend. Ohne Strategie und Ziele geht es nicht – doch am Ende ergebniswirksam ist die effektive Ausführung.

Ich verstehe es, den Kurs eines Unternehmens zielgerichtet mit dessen IT, dem Regelwerk, den Abläufen und der Organisation zu verknüpfen. Um die individuelle Besonderheit eines Unternehmens besser herauszuarbeiten. Und damit seinen Wettbewerbsvorteil.  Ich unterstütze Sie dabei, Ihre unternehmerischen Ziele in die Tat umzusetzen.

IT

Jede Geschäftsentscheidung ist heute eine IT-Entscheidung. Neue Märkte, veränderte Kundenwünsche, innovative Produkte, immer stärker segmentierte Marketingziele – alles muss sich in der IT des Unternehmens widerspiegeln.

Umgekehrt bedeuten technologische Innovationen oftmals auch neue Geschäftschancen. Die permanente Bewertung des „Megatrends“ Technologie, der Digitalisierung von Unternehmen, gehört mit zur Geschäftsstrategie. Was ist zu tun, um Schritt zu halten? Und welche Hypes sind irrelevant? Ist Big Data bei meiner Kundenstruktur wichtig? Was bedeutet Cloud Computing im Zusammenhang mit Datensicherheit? Ist Mobility für meine Kunden oder Mitarbeiter wirklich wesentlich? Welche Bedeutung hat die Individualisierung und Transparenz der Social Media?

Und natürlich ist die technologische Infrastruktur mit den anderen Teilbereichen des Unternehmens wechselseitig verbunden. So ist sie zum Beispiel gleichzeitig Helfer bei der Ausgestaltung des Regelwerks und Ziel des Regelwerks selbst.

Die IT treibt Innovation und Fortschritt, sie verbindet Theorie und Praxis, Geschäft mit Wissen. Sie ist in Code gegossenes Know-how. Und auch wenn noch so schnelle, umfangreiche Berechnungen weder Intelligenz noch Kreativität an sich sind: Information ist das neue Kapital – daher ist die IT und ihr unternehmerisches Potential eines meiner Schwerpunktthemen. Ich unterstütze Sie dabei, die IT für Ihre Ziele bestmöglich zu nutzen und einzusetzen. Nicht als Selbstzweck, sondern als Erfolgsfaktor.

Regelwerk

Konventionen darf man brechen – Regeln nicht. Die Sicherstellung von Governance, Risikomanagement und Compliance ist Pflicht. Die Kür, deren kluge Ausgestaltung, kann aber den Geschäftserfolg jenseits der Pflicht sogar fördern. Durch den Druck, Organisationsstrukturen zu ändern, die schon länger nicht mehr optimal waren. Durch die Beschäftigung mit der Qualität von Abläufen bis hin zu einer Compliancekultur. Im Idealfall kann das Regelwerk sogar einen Wettbewerbsvorteil generieren – wenn es effektiver ist als das der Konkurrenz oder bei Kunden als neues Qualitätskriterium wahrgenommen wird.

Die vielfältigen regulatorischen Anforderungen, insbesondere in der Finanzdienstleistungsbranche, möglichst effizient umzusetzen, ist ein weiteres Schwerpunktthema.

Abläufe

Nicht alle Abläufe sind Prozesse. In jedem Unternehmen gibt es standardisierte, strukturierte, hierarchieorientierte, wiederholte Abläufe, die sich über die bekannten Prozessoptimierungsmethoden verbessern lassen. Aber es gibt auch andere, agilere, Arten von Abläufen, wie zum Beispiel Projekte. Diese folgen anderen Regeln, vom klassischen Projektmanagement bis hin zu innovativen Entwicklungsformen und brauchen andere Systeme sowie Organisationsformen.

Und es gibt weiße Flecken auf der Landkarte, die weder Prozesse noch Projekte darstellen. Die kreative und innovative Entwicklung kundenindividueller, komplexer Lösungen. Also die Abläufe der „Knowledge Worker“– größtenteils noch Terra Incognita.

Diese unterschiedlichen Arten von Abläufen, ihre typische Koexistenz sowie ihre Wechselwirkungen mit den anderen Komponenten der Unternehmensarchitektur sind ein weiteres Thema meiner Arbeit.

Organisation

Ein Organigramm ist das Spiegelbild der Kultur eines Unternehmens. Es verdeutlicht die gewünschten Entscheidungs- und Kommunikationswege. Damit ist es Grundlage für die Art von Zusammenarbeit.

Das Ziel der Organisation ist es, die Balance zu finden zwischen der gewünschten Reduktion von Komplexität durch Ordnung bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung von ausreichend Komplexität, um schnell auf Veränderungen reagieren zu können. Diese Balance verändert sich natürlich – entsprechend ist es eine Illusion zu glauben, das ideale und dauerhafte Organigramm entwickeln zu können.

Die Strategie eines Unternehmens definiert die Organisation. Gleichzeitig sind es die Menschen der Organisation, die das Unternehmen ausmachen, und eine nicht nur für den jeweiligen Markt, sondern auch für sich selbst passende Strategie wählen. Mit den jeweiligen Ideen, Werten und Zielen.

In Anbetracht eines immer schneller sich verändernden Umfelds und verminderter Planbarkeit erscheinen agile Organisationsformen – kundenorientiert, hierarchiearm, dezentral, aber sehr gut vernetzt – überlegen. Gleichzeitig bedürfen Organisationen ab einer kritischen Größe aber auch Strukturen, Regeln, Prozesse und Abstraktionsebenen, um sie führbar zu halten.. Zwischen Aktionismus und Schwerfälligkeit.

Die Fortentwicklung einer gut ausbalancierten Ordnung, abgestimmt auf externe Märkte und interne Kompetenzen, gerade in Zeiten der Veränderung, ist ebenfalls Ziel meiner Beratungstätigkeiten.

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